Das Ver­sprechen

von Friedrich Dürrenmatt
Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Sa – 23. Jan 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 24. Jan 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Sa – 30. Jan 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 14. Feb 27, 15:00
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Mi – 24. Feb 27, 19:30
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Do – 08. Jul 27, 19:30
Schauspielhaus
ab Klasse 10
Premiere
Sa – 23. Jan 27
Karten
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Sa – 23. Jan 27, 19:30
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So – 24. Jan 27, 19:30
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Sa – 30. Jan 27, 19:30
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So – 14. Feb 27, 15:00
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Mi – 24. Feb 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Do – 08. Jul 27, 19:30
Niemals ein Versprechen zu geben, das er einhalten müsse, rät der Staatsanwalt dem Kommissar Matthäi und ahnt nicht, dass es bereits zu spät ist.
Unweit des verschlafenen Schweizer Örtchens Mägendorf wurde die Leiche der jungen Gritli Moser im Wald entdeckt, Opfer eines Sexualverbrechens und mit einer Rasierklinge ermordet. Als Matthäi sich der Aufgabe stellt, die unglücklichen Eltern zu informieren, lässt er sich dazu hinreißen, die Aufklärung des Falls fest zu versprechen. Derweil sieht sich der vermeintliche Täter bereits der Selbstjustiz der vergeltungshungrigen Dorfbevölkerung ausgeliefert. Ausgerechnet der örtliche Hausierer von Gunten hat das tote Kind gefunden und eignet sich nur zu gut als Sündenbock. Allein durch Matthäis geschickte Diplomatie gelingt es, den Beschuldigten in Gewahrsam zu nehmen, wo ihm fernab des Rechts im Dauerverhör ein Geständnis entrungen wird. Als er sich kurz darauf in seiner Zelle das Leben nimmt, scheint der Fall abgeschlossen. Matthäi aber ist von der Unschuld des Hausierers überzeugt und glaubt den wahren Mörder auf freiem Fuß. Und so setzt er seine Ermittlungen eigenmächtig und versessen fort – schließlich hat er es versprochen. Doch wird schlussendlich nicht seine ermittlerische Kompetenz, sondern allein das Schicksal entscheiden, ob er sein Versprechen zu halten vermag.
„Requiem auf den Kriminalroman“ untertitelt Friedrich Dürrenmatt seine 1958 erschienene Erzählung, die auf seiner Drehbuchvorlage für den Film Es geschah am hellichten Tag basiert. Dabei interessiert er sich in deren Weiterentwicklung weniger für die moralisch-pädagogische Aufbereitung eines Sexualverbrechens als für die Befragung der literarischen Gattung an sich. „Der Wirklichkeit ist mit Logik nur zum Teil beizukommen“, urteilt er und beschreibt eindrücklich die zerstörerische Kraft eines vergeblichen Bedürfnisses nach Recht und Ordnung. Dabei bricht er gezielt mit den Konventionen der heroischen Zeichnung der Kommissarsfigur und der sauberen Auflösung des zentralen Falls.
Inszenierung