Tanzende Idioten

von Thorsten Lensing
Mit Texten von Denis Johnson und Originalzitaten der NASA-Apollo-Missionen zum Mond

Karten
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 02. Okt 26, 19:30
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Sa – 03. Okt 26, 19:30
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Di – 03. Nov 26, 19:30
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Mi – 04. Nov 26, 19:30
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Do – 19. Nov 26, 19:30
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Fr – 20. Nov 26, 19:30
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So – 13. Dez 26, 19:30
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Mo – 14. Dez 26, 19:30
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Mo – 25. Jan 27, 19:30
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Di – 26. Jan 27, 19:30
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Sa – 27. Feb 27, 19:30
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So – 28. Feb 27, 18:00
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Fr – 02. Apr 27, 19:30
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Sa – 03. Apr 27, 19:30
Schauspielhaus
ab Klasse 10
Premiere
Fr – 02. Okt 26

Karten
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Fr – 02. Okt 26, 19:30
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Sa – 03. Okt 26, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 03. Nov 26, 19:30
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Mi – 04. Nov 26, 19:30
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Do – 19. Nov 26, 19:30
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Fr – 20. Nov 26, 19:30
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So – 13. Dez 26, 19:30
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Mo – 14. Dez 26, 19:30
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Mo – 25. Jan 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Di – 26. Jan 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Sa – 27. Feb 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
So – 28. Feb 27, 18:00
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Fr – 02. Apr 27, 19:30
https://www.schauspiel-stuttgart.de/ Schauspiel Stuttgart Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart
Sa – 03. Apr 27, 19:30
Was tun, wenn eine unheilbare Krankheit ins Leben einschlägt? Wie lässt sich die eigene Vergänglichkeit begreifen? In fatalistischer Hingabe oder im Geiste eines Aufbruchs? Goldie, eine Frau mittleren Alters, entscheidet sich für Renovierungsarbeiten: Ein Holzhaus mit gläserner Decke soll es werden. Darüber der Himmel, das All. Doch vereiteln krankheitsbedingt ungehorsame Beine ihre tatkräftigen Bemühungen und ihre hoffnungsvollen Visionen verkommen zu Anweisungen an andere, statt sich eigenständig zu entfalten. In geringerem Zwiespalt befindet sich derweil ihr Kater Apollo. Er weiß die ungewollt einkehrende Ruhe, den gelähmten Trubel durchaus zu schätzen, bieten sie doch Gelegenheit zur stillen Kontemplation in Zweisamkeit mit seinem Frauchen.
In ihren lustvoll sturen Überlebenskampf bricht Goldies Vater mit der Kraft eines zweiten Sommers ein: Frisch verliebt ist Tony mit seiner neuen Partnerin Vivian und einem Wohnmobil auf dem Weg ans Meer, als sich der Besuch bei der Tochter unverhofft als existenzielle Begegnung erweist. Auf die vereitelten Lebensträume der Tochter treffen die blühenden Ambitionen des alternden jungen Paares. Den einen wird mit Blick auf den anstehenden Urlaub der wohlgetaktete Schlag mit dem Kajakpaddel zur höchsten Maxime, während die andere sich auf ihre Anfänge, die ersten Erinnerungen besinnt.
Als „Tanzende Idioten“ bezeichnet der amerikanische Gegenwartsautor Denis Johnson seine Figuren. Inspiriert von einer seiner Erzählungen werden in Thorsten Lensings neuem Stück Figuren, Dialoge und Motive aus Johnsons Werk zum Ausgangspunkt einer spielerisch-poetischen Reflexion über die menschliche Existenz, die Sehnsucht nach Sinn und Miteinander und die Erfahrungen, die wir schlussendlich alleine machen müssen. Nach der Premiere im Rahmen der Berliner Festspiele ist Tanzende Idioten in der Spielzeit 2026/27 am Schauspiel Stuttgart zu erleben.
Eine Produktion von Thorsten Lensing in Koproduktion mit den Berliner Festspielen, den Wiener Festwochen, dem Schauspiel Stuttgart, Les Théâtres de la Ville Luxembourg, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, dem Asphalt Festival Düsseldorf, dem Kurtheater Baden und dem Theater im Pumpenhaus Münster.
Mit freundlicher Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin und der Stadt Münster.

Inszenierung
Mitarbeit Regie
Benjamin Eggers-Domsky
Bühne
Gordian Blumenthal, Ramun Capaul
Kostüme
Anette Guther, Nuria Heyck

Pressestimmen

Die Zeit
Peter Kümmel, 17. Jan 26
Der Regisseur Thorsten Lensing ist eine Ausnahmeerscheinung des Theaters. Sein grandioses neues Stück handelt vom Sterben einer Frau – und der Trauer ihres Katers. Je sparsamer die Theatermittel sind, die er einsetzt, desto größer ist die Aufmerksamkeit, die er erregt. Jede Lensing-Premiere wird als Ereignis gefeiert. Tanzende Idioten dauert inklusive Pause drei Stunden, die Darstellerinnen und Darsteller haben viel Zeit, sich grandios zu entfalten – im Tragikomischen. Sterben auf der Bühne darzustellen ist immer riskant, oft wird es peinlich. So berührend wie hier gelingt es selten. Jubel im Saal.
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Nachtkritik
Andreas Wilink, 08. Jan 26
Ein Triumph: Thorsten Lensing ist zurück und mit ihm sein Star-Ensemble aus Ursina Lardi, André Jung, Sebastian Blomberg und Karin Neuhäuser. Aus Motiven des US-Schriftstellers Denis Johnson haben sie einen Abend gezaubert, der die Last der Existenz leicht werden lässt. Erneut zeigt Lensing sich als Großmeister des Kleinteiligen. Ein theatraler Minimalist und Miniaturmaler. Ein Sammler von Augenblicken, deren Wimpernschlag Weltzeit herstellt.
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Berliner Morgenpost
Felix Müller, 16. Jan 26
Tanzende Idioten ist Theater, wie man es nur selten erleben kann, mit einem großartigen Ensemble, hervorragenden Dialogen, tollen Tempowechseln, vor allem aber: einem echten Anliegen. Am liebsten hätte man mitgetanzt.
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rbb
Barbara Behrendt, 16. Jan 26
Hier wird absurdes, komisches, existenz-philosophisches Theater inszeniert. Ureigenste Theaterthemen vom Leben, Sterben, der Verwandlung werden mit einer Luftigkeit vorgeführt, wie es nur ein Ensemble dieser Klasse kann. Es ist ein Blick in den Abgrund. Doch vom irren, kindlichen Spiel des Ensembles wird man gehalten, statt in diesen Schlund hineinzustürzen. Ein tröstliches Existenztheater, das tatsächlich zu tanzen beginnt – wenn man es lässt.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung
Simon Strauß, 20. Jan 26
Thorsten Lensings Tanzende Idioten zeigt die Zerbrechlichkeit des Lebens. Ursina Lardi und Sebastian Blomberg berühren mit einem ruhigen von ernsthafter Haltlosigkeit durchdrungenem Spiel. Ein Abend, der mit pragmatischer Poesie auf die Einsamkeit einer Sterbenden schaut. Der unter Vorspiegelung harmloser Harmonietatsachen die größte Gewalttat behandelt: den Abschied vom Leben.
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Berliner Zeitung
Ulrich Seidler, 16. Jan 26
Der Regisseur Thorsten Lensing und seine Schauspieler betreten das Niemandsland zwischen Dasein und Tod. Wir werden versuchen, daran zu denken, wenn es so weit ist. Drei Stunden dauert der Abend. Es passiert nicht viel, aber in jedem Vorgang, jedem Wort öffnet sich eine Welt. Alles ist dinglich und trocken und hell. Eine unerschrockene Sterbeübung am Rand der Rampe. Frei von Geheimnistuerei. Mutig, weil es nichts zu begreifen gibt. Sondern was? Wir werden sehen.
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Westfälische Nachrichten
Helmut Jasny, 09. Jan 26
Eine berührend absurde und tragikomische Auseinandersetzung mit dem Sterben und der Lebenslust. Eine rundum gelungene Inszenierung.
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Süddeutsche Zeitung
Christine Dössel, 07. Aug 22
Über Thorsten Lensing anlässlich von Verrückt nach Trost:

Thorsten Lensing hebt seine Schauspieler auf den Thron, die er offenbar mehr zum Spiel befreit, als dass er sie befehligt und dirigiert. Sie danken es ihm mit Treue und bedingungslosem Einsatz.
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New Your Times
A.J. Goldmann,
Über Thorsten Lensing anlässlich von Verrückt nach Trost:

In the fast-paced world of German theater, where hundreds of playhouses churn out productions by the dozen,Thorsten Lensing develops his works gradually and in intensive collaboration with his actors and artistic team. His deliberate method makes him a rare practitioner of what might be called slow theater. A new Lensing staging is a big deal — and worth waiting for.
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Die Deutsche Bühne
Petra Paterno, 07. Aug 22
Über Thorsten Lensing anlässlich von Verrückt nach Trost:

Willkommen in der fantastischen Theaterwelt von Thorsten Lensing, in der schier alles möglich scheint.
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